vereinsleben mit Sprachvielfalt

Der Anklamer Ruderklub zählt zurzeit 40 Mitglieder. Davon sind mehr als 20 ganzjährig regelmäßig aktiv auf dem Wasser unterwegs. Im Rekordjahr 2021 wurden mit 19 Aktiven auf 588 Fahrten insgesamt 16.547 Vereinskilometer gerudert.

Zum Anklamer Ruderklub gehört außerdem eine Frauensportgruppe (Gymnastik) mit derzeit 22 Mitgliedern.

 

Mittlerweile knapp die Hälfte unserer aktiven Mitglieder nimmt selbst Anfahrten von bis zu 45 km in Kauf, teilweise in Fahrgemeinschaften, von Zeit zu Zeit sogar von der polnischen Seite der Insel Usedom kommend. Gelegentlich hört man bei uns ein lustiges deutsch-polnisch-englisch-russisches Sprachwirrwar. Die Beherrschung der DRV-Ruderkommandos ist jedoch für jedes Mitglied Pflicht.

 

Im ARK haben sich zahlreiche traditionelle Veranstaltungen etabliert. Dazu gehören z. B. der Senioren- und Matjesabend, das Neujahrsrudern, die Jarmenfahrt im April, Tagestouren am 1. Mai, zu Ostern, Himmelfahrt, Pfingsten sowie zu den Oktoberfeiertagen, die Sommersonnenwend- und die Mondscheinfahrt, Grillfahrten in den Sommermonaten und diverse Tagestouren mit Ruderkameraden aus anderen Vereinen. Wir fahren zu jeder Jahreszeit raus, auch im Winter, so lange sich keine Eisdecke auf dem Wasser gebildet hat.

 

Mehr Details zu unseren Vereinsaktivitäten sowie unsere aktuellen Termine finden Sie auf den folgenden Seiten.

 

Unsere Förderer und Sponsoren stellen wir hier vor.

ein verein mit tradition

Erstes Anrudern im Gründungsjahr 1908
Erstes Anrudern im Gründungsjahr 1908

Der Anklamer Ruderklub ist ein Verein mit einer über 100-jährigen Tradition. Er besteht seit 1908. In den Folgejahren gründeten sich der Schüler-Turn- und Ruderverein, der Ruderverein 1930 und die Ruderabteilung des Luftwaffen-Sportvereins "Richthofen". So wurde das Rudern in Anklam zu einer Hochburg in Vorpommern mit ausgezeichneten Leistungen sowohl im Renn- als auch im Wanderrudern.

Mehrfache Bombardierung und die Kampfhandlungen 1945 zerstörten nicht nur die Anklamer Innenstadt vollständig. Von vier Bootshäusern blieb nur eines verschont. Sämtliche Boote wurden vernichtet. Erst 1951 gelang es einigen ehemaligen Ruderern, das Rudern in der Stadt wieder heimisch zu machen. Sehr bald schon gehörte die Sektion zu den leistungsstärksten im Norden der DDR.

 

Mit der Wende 1990 musste sich der jetzt wieder unter dem traditionellen Namen Anklamer Ruderklub e.V. laufende Verein aus finanziellen Gründen vom Rennsport trennen und betreibt ausschließlich das Wanderrudern. Viele Ruderinnen und Ruderer aus allen Teilen der BRD haben seitdem das alte Bootshaus an der Peene besucht und hier gastliche Unterkunft sowie Leihboote besonders für Sternfahrten in die nähere Umgebung gefunden.


 

Zahlreiche Fakten und interessantes Bildmaterial aus der Geschichte des Anklamer Ruderklubs wurden anlässlich unseres 100-jährigen Vereinsjubiläums in einer Festzeitung zusammengetragen. 

Auszugsweises Bildmaterial ist hier zu finden.